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Kunstschätze

Projektstelle Domschätze in Sachsen-Anhalt

Die Domschätze in Sachsen- Anhalt waren 2008 Schwerpunkt des Kulturtourismus. Die Domschätze in Merseburg, Naumburg, Halberstadt und Quedlinburg präsentierten sich zum ersten mal gemeinsam. Höhepunkt war die Neueröffnung des Domschatzes Halberstadt am 13. April 2008.

Für die Koordination des Domschatzjahres hatte der Kirchenkreis Halberstadt von 2006 bis 2009 eine Projektstelle besetzt mit Pfarrer Dr. Martin Eberle.

Unser Evangelischer Kirchenkreis Halberstadt wird geprägt durch zwei der kostbarsten Kirchenschätze der Welt - der Domschatz im Dom St. Stephanus und Sixtus zu Halberstadt und der Domschatz der Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg.

DOM und DOMSCHATZ zu HALBERSTADT:
Einer der kostbarsten Kirchenschätze der Welt

Am Halberstädter Dom kann ein umfangreicher Kirchenschatz unmittelbar bei seinem ursprünglichen Nutzungsort studiert werden. Es handelt sich um ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kunstwerke - das größte, das in Deutschland bei einer Kirche erhalten geblieben ist. Die Bewahrung der mittelalterlichen Ausstattungsstücke ist einem konfessionell gemischten Domkapitel zu verdanken, das zwischen 1591 bis 1810 für die Kathwww.dom-und-domschatz.de
www.domschatzquedlinburg.deedrale und ihre Ausstattung Sorge trug ...

Seit 2008 ist der Domschatz Halberstadt in einer neuen Präsentation zu sehen.

weitere Informationen zum Domschatz Halberstadt

QUEDLINBURGER DOMSCHATZ

Der Schatz von St. Servatius in Quedlinburg gehört zu den ehrwürdigsten Kirchenschätzen in Deutschland. Über 1000 Jahre blieb er an seinem angestammten Ort erhalten. Unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkriegs 1945 fand man einige der Kisten, in denen der Schatz ausgelagert war, aufgebrochen: Zwölf kostbare Gegenstände des Schatzes fehlten ...

Veranstaltungen/Führungen:

Der Schlossbezirk ist tagsüber und bis in die Abendstunden frei zugänglich. Kürzere Öffnungszeiten für das Schlossmuseum und die Stiftskirche (jeweils Eintrittsgeld).

Auskünfte:
Stiftskirche St. Servatii (Domschatz / Führungen)
Schlossberg 1g, 06484 Quedlinburg
Telefon: 03946 709900
Telefax: 03946 524379
E-Mail: qlbdomschatz@gmx.de 
Homepage www.domschatzquedlinburg.de

Die Stiftskirche St. Servatius (Schloßberg) wurde erbaut, als König Heinrich I. beschloß, das Schloß zu seiner Residenz zu machen. Die erste Basilika wurde 1070 durch Feuer zerstört. Die erhaltengebliebene Krypta wurde in den Bau der neuen Kirche (1070-1129) integriert. In der dreischiffigen Krypta mit Märtyrergruft und romanischen Gewölbemalereien (12. Jh.) befinden sich die Gräber von Heinrich I. und Gemahlin Mathilde. In der Fürstengruft auf der Südseite liegen Särge und Gedenkplatten der Äbtissinnen. Das Langhaus ist durch Säulen und Pfeiler (niedersächsischer Stützenwechsel) mit reich geschmückten Kapitellen und Kämpfern von den Seitenschiffen getrennt. Der Chor liegt, bedingt durch den ebenerdigen Krypteneinbau, ungewöhnlich hoch und ist über zwei Treppen zugänglich. Die beiden Zwillingstürme der Westfassade wurden in der Epoche der Rekonstruktion hinzugefügt. Der berühmte Domschatz mit kostbaren Werken der Buchmalerei, Elfenbeinschnitzerei und Goldschmiedekunst sowie dem um 1200 angefertigten Knüpfteppich der Äbtissin Agnes ist in den Querhausarmen der Stiftskirche untergebracht.

weitere Informationen zum Domschatz Quedlinburg

Domschatz Halberstadt Armreliquiezoom
Domschatz Quedlinburg Evangeliarzoom

Evangelischer Kirchenkreis Halberstadt
Domplatz 50
D-38820 Halberstadt
Telefon +49 (3941) 57 17 38
Telefax +49 (3941) 57 17 39
suptur@kirchenkreis-halberstadt.de
www.kirchenkreis-halberstadt.de

Domschatz Halberstadt
www.dom-und-domschatz.de

Domschatz Quedlinburg
www.domschatzquedlinburg.de